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Wie weitreichend die Haftungsfrage gerade für Sie als Reiseveranstalter zu verstehen ist, zeigen die juristischen Grundlagen und Definitionen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen zeigen auch, wie wichtig es ist, MDT als spezialisierten Versicherungsexperten als Partner mit Know-how an seiner Seite zu haben. Hier einige wichtige Auszüge und Beispiele aus den rechtlichen Grundlagen, die Sie unbedingt in Ihrer Tätigkeit als Reiseveranstalter berücksichtigen müssen:

Grundsätzlich hat der Reiseveranstalter die mangelfreie Durchführung der Reise zu gewährleisten. Bedient sich der Reiseveranstalter zur Erfüllung seiner reisevertraglich vereinbarten Leistungen etwaiger Leistungsträger (wie beispielsweise einer Fluggesellschaft, eines Beförderungsunternehmen, usw.), so haftet der Reiseveranstalter für das Verschulden dieser so genannten Erfüllungsgehilfen wie für sein eigenes Verschulden.

Um dem Kunden eine größtmögliche Sicherheit zu bieten, ist ein Reiseveranstalter seit 1994 zudem gesetzlich gem. § 651 k BGB dazu verpflichtet, die gezahlten Kundengelder sowie die Rückreise der Kunden für den Fall einer Insolvenz des Reiseveranstalters durch eine Insolvenz-/Kautionsversicherung abzusichern.Insolvenzversicherung

Außerdem ist er gemäß Verordnung über die Informations- und Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht (BGB-InfoV) u.a. dazu verpflichtet, auf den möglichen Abschluss einer Reise-Rücktrittkosten-Versicherung oder einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit hinzuweisen. Reiseversicherung

Im Wesentlichen basiert das Reiserecht auf den Grundlagen der §§ 651 a ff. BGB und der BGB-InfoV.